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CD "RIO I"

Er würde gern "Vivaldi hörn tagein, tagaus", aber noch lieber "Ronny mal wie Waldi in die Waden beißen". Er "wär chicer als der Schmidt und dicker als der Strauß", und die "Verstehen Sie Spaß"-Langweiler Paola und Kurt Felix müßten - ginge es nach ihm "48 Stunden ihre Show ansehen". Diese Wunschvorstellungen, mit denen er nicht wenigen aus der Seele spricht, äußert der Sänger Rio Reiser in dem Song "König von Deutschland" auf seinem Solo-Debüt "Rio I." Der schlaksige Musiker, der 1957 von einem Nürnberger Fabrikantenehepaar adoptiert und schon sehr früh mit Piano- und Violinunterricht gequält wurde, gilt derzeit bei vielen Fans und auch Kritikern als der beste Rocksänger der Republik. Wo Lindenberg für die "taz" längst zum "Nöhl-Udo" verkommen ist, Heinz-Rudolf Kunze mit jeder zweiten Song-Zeile den ehemaligen Lehrer raushängen läßt, Wolf Maahn auf "Tschernobyl" nur noch "Overkill" zu reimen weiß und Ina Deter gar dem sowjetischen Super-GAU ein "Herr Präsident, ich frage Sie ..." hinterherstammelt, bringt Rio die derzeitige Weltlage mit einem rockigen "Alles Lüge" voll auf einen Nenner.
>>> vollständiger Bericht (Der Spiegel 36-1986)
 
  Tracklist, Songtexte und Hörproben
  01. Alles Lüge -
  02. Lass uns das Ding drehen -
  03. Für immer und Dich -
  04. Menschenfresser -
  05. Junimond -
  06. König von Deutschland -
  07. Lass mich los -
  08. So allein -
 

09. Ich leb doch -

  10. Bei Nacht -
  (Veröffentlicht: 11/86 )
 


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